Kiesbeete lockern auf und sorgen für Highlights bei der Gartengestaltung.
Aus diesem Grund haben wir uns bei der Planung unserer neuen Terrasse bewusst dazu entschieden, einzelne Bereiche aus Kies in unserem Bangkirai-Deck zu integrieren. Da wir einen ansprechenden Farbkontrast zu den warmen Holztönen beibehalten wollten, fiel unsere Wahl auf warmweißen Kies aus Kalkstein.
Doch SO waren uns die runden Kies-Beete noch nicht Hingucker genug, das wahre Highlight sind die kleinen integrierten Moos-Teller, welche einen natürlichen und urbanen Look ins Beet bringen.


Vorbereitungen

Für unsere Moosteller benötigen wir passende Pflanzteller oder Untersetzer, einen Spachtel oder eine Kelle und etwas Sand.
  1. Pflanzteller von Elho* (gibt es übrigens auch in verschiedenen Farben) in verschiedenen Größen als Muster

  2. Spachtel für die Moos-Abtrennung

  3. Kelle für die Moos-Abtrennung

Wachstumsbedingungen

Was Moos braucht:

  1. Schatten bzw. Sonnenschutz
  2. Feuchtigkeit
  3. Sandige bzw. steinige Böden
  4. Eher nährstoffarme Böden

Was wir Moos bieten können:

  1. Leider nein, leider gar nicht…
  2. Ja!
  3. Ja!
  4. Ja, das kriegen wir sowas von hin!

Wie ihr seht erfüllen wir nicht alle Bedingungen für einen optimalen Standort, mal sehen, was passiert, ich werde definitiv berichten. Umso wichtiger ist es, die übrigen Bedingungen so gut es geht zu erfüllen: sandig und feucht!
Dies gelingt am besten, wenn man die Pflanzteller mit einer Mischung aus Erde und Sand vorbereitet und das Moos nach dem Anpflanzen immer schön feucht hält, indem man es mehrmals täglich mit Wasser benetzt. Hier eignet sich eine Sprühflasche mit Wasser in greifbarer Nähe der Pflanzen.

Anschaffung

Woher man Moos bekommen kann:

  1. Frisch aus dem Wald
  2. In einem Gartencenter
  3. Online, als konserviertes Präparat

Woher wir Moos haben:

Ja, das war wie auf kleiner Expedition!

Wollt ihr euer Moos ebenso spontan aus dem Wald holen – vielleicht in Verbindung mit dem eh anfallenden Hundespaziergang – rüstet euch mit den Pflanztellern als Muster, einer Kelle und einem Transportbehälter.
Nun haltet fleißig Ausschau nach schönen, saftigen Moos-Teppichen. Moos wächst gerne auf steinigem Untergrund oder Baumrinden. Am einfachsten teilt ihr ein passend großes Stück Moos mit der Kelle vom Untergrund ab (hierzu die Pflanzteller* als Muster) und legt es in euren Transportbehälter.
Keine Sorge, findet ihr keine großen, zusammenhängende Moos-Stücke, könnt ihr auch viele kleine Teile einsammeln und in den Pflanzschalen passend zusammenfügen. Moos ist da recht tolerant und wächst innerhalb kürzester Zeit zusammen.
So habt ihr dann gleichzeitig auch ein kleines Puzzle. 😉

Das Moos wird in die runden Untersetzer gepflanzt.
Das Moos wird in die runden Untersetzer gepflanzt.

Die Ränder der Pflanzteller bekommt ihr mit der Sprühnebelfuntion eures Gartenschlauchs super schnell wieder sauber. Und danach heißt es für die Moos-Teller: Ab ins Beet!
Wir haben uns aus optischen Gründen für weiße Pflanzteller von Elho* in unterschiedlichen Größen entschieden, damit es zum einen aufgelockert wirkt und zum anderen unauffällig in unserem warmweißen Kies untergeht. Die Teller gibt es allerdings in vielen verschiedenen Farben und natürlich auch knalliger.

Und nun heißt es ab in den Wald und auf die Plätze, fertig, Moos!

Unter diesem Link findet Ihr übrigens das Bautagebuch zum Rest unserer neuen Terrasse.


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